Nur die Eine

Das tragische an Gartenarbeit ist, dass man lediglich seine Hände dafür braucht; der Kopf hat währenddessen Zeit für allerlei andere Dinge. Zum Beispiel warum manche mit Herzen und andere nur mit Gedanken spielen und was davon eigentlich das schlimmere Übel ist?! Da es mich dieses mal überhaupt nicht betrifft, lässt es sich einfach darüber reden. Vielleicht erinnert ihr euch noch an den Song von The Black Keys, der davon handelte, dass gebrochene Herzen blind sind, gestern Abend hat es mal wieder zugeschlagen. Kennt ihr den Moment, in dem ihr begreift, dass es nichts mehr zu kitten gibt und ihr die Person, die neben euch steht, jetzt leider verlassen müsst?! Manchmal ist es auch genau umgedreht. Mitten auf der Tanzfläche stellt man dann fest: das ist noch lange nicht vorbei. Anderes betraf dann doch meine eigene Situation: ich bin wieder hier und ich möchte mal meinen das mit Leib und Seele. Es wurde einfach Zeit anzuerkennen, wie schön die Heimatstadt ist. Das ich mich glatt dafür entschuldigen möchte, sie schon fast aufgegeben zu haben, ist ein Teil dessen, was ich darüber dachte. Ein Zimmer irgendwo einzurichten, ist das eine. Dort auch anzukommen, schaffen eher die Wenigsten. Von meinem Schreibtisch aus kann ich jeden Tag verfolgen wie der Frühling endlich auch hier Einzug hält. Das fragwürdige Mails kommen und selten wieder gehen, tut dem Ganzen dann auch keinen Abbruch mehr. Besser sind die Nachrichten, die einen bestätigen und dafür stehen, genau im richtigen Moment abgesprungen zu sein.  Ganz gleich wie viele Frauen, Nächte und Städte uns noch begegnen, im Prinzip wissen wir doch schon, dass es nur die eine Wahl gíbt. Wenn Wünsche sich ändern und in Erfüllung gehen: ich freue mich auf den Abend, die nächste Woche und jedes Gespräch, das noch kommen wird.

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