Erfolgserlebnis, hier bin ich
16.2.12
Tatsächlich, vier Stunden Schlaf reichen völlig aus, um am nächsten Morgen zu improvisieren und zwei Diagnostiken durchzuführen, von denen ich mir binnen einer halben Stunde angeeignet habe, wie ich sie zu machen habe. Zugegeben, eine einfache Tonleiter nach oben und nach unten singen zu können, sollte mir beim nächsten Mal jemand vorher beigebracht und gleich noch meine Scham genommen haben, sie dem Patienten vorzumachen, aber ansonsten, kann man eigentlich nicht meckern mit mir. Noch als ich am Morgen meinen Weg zum Krankenhaus nahm, dachte ich nach dem vergangenen Abend und meiner Demotivation des Morgens, dass ich genau 3 Schritt davor war aufzugeben, doch diese Stadt schafft mich nicht! Nein, hier zählt kein weglaufen, weit würde ich eh nicht kommen. Um die Mittagsstunde verlasse ich die Neurologie und genieße die warme, trügerische Sonne. Könnte der Tag jetzt noch besser werden? Ich weiß schon, dass ich wohl bis Montag warten muss, bevor ich am frühsten mit einer Textantwort rechnen kann, aber es macht mir nichts mehr aus. Erfolgserlebnis, hier bin ich, du brauchst mich gar nicht suchen!, denke ich mir und suche in der Fernsehzeitung nach einer geeigneten Abendausfüllung, als mein Handy piept. Überrascht, weil noch gar nicht Montag ist, gebe ich Katherine und Gerard den Laufpass und ziehe einen Spaziergang im Regen quer durch die nächst größere Stadt vor. Noch einmal denke ich an den Morgen und daran, wie schnell sich Gegebenheiten ändern können. Wie viele Reaktionen aus dem Affekt heraus entstehen, wie oft wir uns umentscheiden. Etwas sagen, ohne es auch so zu meinen. Etwas fühlen, von dem wir gar nicht wissen, ob es schon da ist. Etwas berühren, dass wir schon längst nicht mehr steuern können.
Und dann ein paar Stunden später, beginnt der Frühling Am Planetarium mitten auf der Straße unter einem Regenschirm.
Tatsächlich, vier Stunden Schlaf reichen völlig aus, um am nächsten Morgen zu improvisieren und zwei Diagnostiken durchzuführen, von denen ich mir binnen einer halben Stunde angeeignet habe, wie ich sie zu machen habe. Zugegeben, eine einfache Tonleiter nach oben und nach unten singen zu können, sollte mir beim nächsten Mal jemand vorher beigebracht und gleich noch meine Scham genommen haben, sie dem Patienten vorzumachen, aber ansonsten, kann man eigentlich nicht meckern mit mir. Noch als ich am Morgen meinen Weg zum Krankenhaus nahm, dachte ich nach dem vergangenen Abend und meiner Demotivation des Morgens, dass ich genau 3 Schritt davor war aufzugeben, doch diese Stadt schafft mich nicht! Nein, hier zählt kein weglaufen, weit würde ich eh nicht kommen. Um die Mittagsstunde verlasse ich die Neurologie und genieße die warme, trügerische Sonne. Könnte der Tag jetzt noch besser werden? Ich weiß schon, dass ich wohl bis Montag warten muss, bevor ich am frühsten mit einer Textantwort rechnen kann, aber es macht mir nichts mehr aus. Erfolgserlebnis, hier bin ich, du brauchst mich gar nicht suchen!, denke ich mir und suche in der Fernsehzeitung nach einer geeigneten Abendausfüllung, als mein Handy piept. Überrascht, weil noch gar nicht Montag ist, gebe ich Katherine und Gerard den Laufpass und ziehe einen Spaziergang im Regen quer durch die nächst größere Stadt vor. Noch einmal denke ich an den Morgen und daran, wie schnell sich Gegebenheiten ändern können. Wie viele Reaktionen aus dem Affekt heraus entstehen, wie oft wir uns umentscheiden. Etwas sagen, ohne es auch so zu meinen. Etwas fühlen, von dem wir gar nicht wissen, ob es schon da ist. Etwas berühren, dass wir schon längst nicht mehr steuern können.
Und dann ein paar Stunden später, beginnt der Frühling Am Planetarium mitten auf der Straße unter einem Regenschirm.