Am Wasser gebaut

Mein Leben ist zwar kein Film, aber dennoch gelingt es mir regelmäßig mich im einem Drama wiederzufinden.
Ich mag die Tage, an denen es mit dem Schreiben an einer Geschichte weitergeht. Dann wenn Impulse etwas Neues entstehen lassen und das Erzählte ein Teil von mir wird, so wie jeder beschriebene Charakter etwas von mir behält. Oft muss ich etwas längere Zeit liegen bleiben lassen, um Wochen später mit anderen Ideen erneut heran zu gehen. Doch hin und wieder begegnen mir auch wieder jene Tage, an denen etwas zu Ende geht. Rastlosigkeit zehrt an allen Ecken und Enden. Finden bedeutet Ruhe. Wer mag schon nicht irgendwo ankommen? Und wer will stehenbleiben? Beides zu vereinen stellt die Kunst dar.
Das Wasser rinnt so schnell zwischen meinen Fingern hindurch, wie jeder gerade noch gehegte Wunsch. Es reicht eben nicht aus, wenn man allein damit bleibt; zum Zusammensein gehören immer noch zwei. Um vorwärts zu kommen hilft es manchmal zurückzugehen. Sich gegen etwas zu entscheiden, spricht gelegentlich dafür.
Alles andere wird sich zeigen.

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