Morgen
Als mein kleiner Bruder zum gefühlt zehnten Mal sagt: "Und denk dran, die wollen dich und du willst die!", verwandelt sich meine ganze freudige Erwartung des Tages in Übelkeit. So wie vor einer Verabredung, bei der man sich nicht mehr sicher ist, warum man eigentlich hingehen wollte, einer bevorstehenden Klausur bzw. Prüfung oder der Situation, in der man weiß, dass etwas unangenehmes am Ende des Ganges auf einen wartet. Nun, mein Ende des Ganges sollte mit einer Autofahrt erreicht werden und nicht nur deswegen auch weniger zum davonlaufen sein.
Während wir jetzt über Eiskuchen und Momente in der Zukunft reden, denke ich daran, wie ich vor gut einer Stunde nach nur 20 Minuten wieder aus der Praxis raus kam. Gut dass es gerade passt mit der Zeit, das Lied das bei Energy gespielt wurde hat mir gefallen, jetzt muss ich gleich mal nachschauen. Künstlername Chima - könnte auch ein Schreibfehler sein, die Playlist sieht ziemlich zerstört aus - mit dem Titel Morgen. Youtube kennt den auch nicht, muss ich wohl noch ein Eis essen. Oder eben Morgen. Und spätestens jetzt wollt ihr auch alle ein Eis, ich habs doch gewusst!!!
Das mit dem Gespräch war so eine Sache [...] Es war ein sehr offenes darüber sprechen, wie die Lage aussieht und mit der Ehrlichkeit einer erledigten, arbeitstätigen Chefin von rund 38 Mitarbeitern, darf sie mir ruhig sagen: wenn Sie am Ende übrig bleiben, nehme ich Sie gern. Vier Jahrzehnte Berufserfahrung machen selbst die robusteste Physiotherapeutin am Ende des Arbeitstages müde und die ständig schwangerwerdenden Sprachtherapeutinnen machen es ihr nicht leichter. Übrig bleiben deswegen, weil sie weiß, dass es noch andere potentielle Arbeitgeber gibt und ich weiß, dass ich nicht die letzte Bewerberin bleibe. Probearbeiten nennt sich das Wort des Abends (wenn man mal vom Eis absieht) und darauf kann ich gespannt sein. Arbeiten klingt gut, denn das ist es ja, was ich will. Morgen will sie weitere Schritte in die Wege leitet, nächste Woche höre ich bestimmt von der Stelle, in der ich mal für zwei Stunden reinschauen kann. Auch wenn schon April ist und der August nicht nur als Alliteration ziemlich nah dran liegt, fühle ich mich nach diesem Zusammentreffen sicherer. So schwierig ist das Ganze gar nicht, schließlich wollen die mich und ich will die. Morgen wieder.
Während wir jetzt über Eiskuchen und Momente in der Zukunft reden, denke ich daran, wie ich vor gut einer Stunde nach nur 20 Minuten wieder aus der Praxis raus kam. Gut dass es gerade passt mit der Zeit, das Lied das bei Energy gespielt wurde hat mir gefallen, jetzt muss ich gleich mal nachschauen. Künstlername Chima - könnte auch ein Schreibfehler sein, die Playlist sieht ziemlich zerstört aus - mit dem Titel Morgen. Youtube kennt den auch nicht, muss ich wohl noch ein Eis essen. Oder eben Morgen. Und spätestens jetzt wollt ihr auch alle ein Eis, ich habs doch gewusst!!!
Das mit dem Gespräch war so eine Sache [...] Es war ein sehr offenes darüber sprechen, wie die Lage aussieht und mit der Ehrlichkeit einer erledigten, arbeitstätigen Chefin von rund 38 Mitarbeitern, darf sie mir ruhig sagen: wenn Sie am Ende übrig bleiben, nehme ich Sie gern. Vier Jahrzehnte Berufserfahrung machen selbst die robusteste Physiotherapeutin am Ende des Arbeitstages müde und die ständig schwangerwerdenden Sprachtherapeutinnen machen es ihr nicht leichter. Übrig bleiben deswegen, weil sie weiß, dass es noch andere potentielle Arbeitgeber gibt und ich weiß, dass ich nicht die letzte Bewerberin bleibe. Probearbeiten nennt sich das Wort des Abends (wenn man mal vom Eis absieht) und darauf kann ich gespannt sein. Arbeiten klingt gut, denn das ist es ja, was ich will. Morgen will sie weitere Schritte in die Wege leitet, nächste Woche höre ich bestimmt von der Stelle, in der ich mal für zwei Stunden reinschauen kann. Auch wenn schon April ist und der August nicht nur als Alliteration ziemlich nah dran liegt, fühle ich mich nach diesem Zusammentreffen sicherer. So schwierig ist das Ganze gar nicht, schließlich wollen die mich und ich will die. Morgen wieder.