Seaside
17. April 2012
Weil Plan A so langsam vor sich
hintümpelt und ich bis zu den anstehenden Terminen keinen weiteren
Einfluss mehr darauf habe, sorge ich dafür, dass die anderen
Optionen trotzdem weiterhin verfolgt werden. Ausgeplant bis zum
Buchstaben G, dreht es sich heute alles um die Mutter Natur, den
Garten, das Beet, um es auf den Punkt zu bringen: Blumenerde.
Eigenltich möchte man ja meinen wir hätten genug davon auf dem
eigenen Grundstück, aber der Baumarkt lockte dann doch. Ich in
Mission also rein. Klack, klack, klack – warum gucken die denn so?
Noch nie Absatzschuhe gehört? Auf der Suche nach der richtigen
Abteilung überlege ich, ob ich nicht doch gleich einen Wagen hätte
mitnehmen sollen. Da ich aber vorher unmöglich wissen konnte, dass
ich zwei Säcke à 40 Kilo Erde nicht einfach so aus dem Geschäft
zaubern kann, musste ich nachträglich noch einmal ein passendes
Gefährt besorgen. Klack, stehen bleiben, rangieren, Klack, stopp,
Klack, „Mistding!“ - Irgendwann stehe ich dann doch mitsamt
beladenen Transportmittel vor der Kasse. War doch gar nicht so schwer
gewesen, überlege ich, bis ich zum Kofferraum meines Autos komme.
Wer mein Auto kennt, wird verstehen, was ich meine. Aber die
Souveränität von Momo muss überhaupt nicht in Frage gestellt
werden, vielmehr mal wieder meine voreiligen Gedanken, die, so muss
ich zugeben, eine typisch weibliche Eigenschaft sind und zu weilen
zum Problem werden. Heißt also: es ging mit dem Superauto
nach Superhause und dort angekommen, stellte ich mir die Frage, wohin als nächstes damit? Ich resümiere, die Schritte zu
Autonomie und Selbstversorgung sind doch gar nicht so kurz, viel mehr
sind sie schwer, so schwer wie 80 Kilo.
Anderes, schönes und noch dazu
überraschend gutes steht für das Hippiemädchen in Aussicht. Es
sieht gut aus, für ein großes Geburtstagsgeschenk im August. Und
bis zum nächsten Treffen, schaue ich einfach den ganzen Tag auf das
kleine Boot, was auf den Namen 'Mr. Seaside' hört.
Was macht eigentlich Plan F, wie Afrika?